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Essen ohne Kontrolle – wie von einem Zwang gesteuert Öffentlicher Vortrag „Binge Eating und Adipositas“ am 19. Juni 2013
Mittwoch, 19. Juni 2013, 17:00
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Essen ohne Kontrolle – wie von einem Zwang gesteuert -  Öffentlicher Vortrag „Binge Eating und Adipositas“ am 19. Juni 2013

Am Mittwoch, dem 19. Juni 2013, lädt die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie um 17.00 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Martina de Zwaan, mit dem Titel „Binge Eating und Adipositas - Wie begegnen wir einer kommenden Epidemie?“ ein. Die Referentin leitet die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover.

Die Veranstaltung findet im Zentralen Hörsaal (Haus 22) auf dem Gelände des Universitätsklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, statt. Angesprochen sind niedergelassene und klinisch tätige Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten, Mitarbeiter sozialer Dienste, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit.  

Binge Eating (vom engl. binge = Gelage) ist eine Essstörung, bei der es zu periodischen Heißhungeranfällen mit Verlust der bewussten Kontrolle über das Essverhalten kommt. Im Gegensatz zur Bulimie wird das Gegessene anschließend nicht erbrochen, so dass längerfristig meist Übergewicht die Folge ist. Die Definition dieser Essstörung war längere Zeit umstritten.

Da die Binge Eating-Störung in den letzten Jahren ausreichend wissenschaftlich definiert werden konnte, wird sie als eigenständige Essstörung im DSM-5 gelistet werden. Männer und Frauen scheinen annähernd gleich häufig betroffen zu sein, mit einer Häufigkeit von etwa drei Prozent in der Allgemeinbevölkerung.

Es besteht eine Begleiterkrankung mit Übergewicht und Adipositas, wobei adipöse Menschen mit Binge Eating erheblich mehr Psychopathologie aufweisen als Adipöse ohne diese Essstörung. In der Behandlung ist neben einer Reduktion der Essanfälle auch die Auseinandersetzung mit dem Gewicht zu beachten. Gewichtsreduktionsprogramme verschlechtern zwar die Essstörung nicht, sind jedoch bezüglich langfristiger Gewichtsreduktion wenig erfolgreich.

Quelle: OVGU

 

Ort Universitätsklinikum Magdeburg
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