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Zwei cineastische Geheimtipps im Kunstmuseum
Die Ausstellung von Jim Rakete zeigt nicht nur 100 Filmschaffende, sondern ist auch ein Spiegel der deutschen Filmgeschichte der vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Wir haben deshalb für Sie zwei Filme ausgewählt, die einerseits Bezug zu den Porträtierten haben, andererseits aber auch interessante Einblicke in die vielfältigen Facetten des deutschen Films erlauben.
5.12.2013, 19.00 Uhr
Im Lauf der Zeit
Regie: Wim Wenders
BRD 1976
mit: Rüdiger Vogler, Hanns Zischler, Lisa Kreuzer
Im Mittelpunkt des Films steht die Beziehung zwischen zwei Männern. Der eine, Bruno, zieht durch die Lande und repariert Kinoprojektoren, der andere, der suizidgefährdete Robert, hat sich soeben von seiner Frau getrennt. Sie lernen sich kennen und begeben sich mit Brunos umgebautem, altem Möbelwagen auf eine lange Reise über die staubigen Straßen entlang der damaligen deutsch-deutschen Grenze. Beide, einsam und introvertiert, sehnen sich nach weiblicher Gesellschaft, können jedoch weder mit noch ohne Frauen leben.
Doch ist dies nicht das einzige Thema des Films, es geht hier ebenso um das generelle Problem, miteinander zu kommunizieren, und um die Amerikanisierung des deutschen Lebens.