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OVGU - Interdisziplinärer Forschungsverbund zu Systembiologie

Interdisziplinärer Forschungsverbund zu Systembiologie

02.07.2014 - Magdeburger Mediziner und Ingenieure starten interdisziplinären Forschungsverbund, der im Rahmen des e:Bio – Innovationswettbewerb Systembiologie des BMBF gefördert wird, mit einem “Kick-off meeting“ am 7. Juli 2014.

Von einem internationalen Expertengremium ausgewählt, profitiert ein interdisziplinärer Forschungsverbund an der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) Magdeburg von der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): e:Bio – Innovationswettbewerb Systembiologie. Mit dem e:Bio - Innovationswettbewerb soll durch die Unterstützung des systembiologischen Forschungsansatzes ein Innovationsschub eingeleitet und ein Beitrag zur Lösung gesellschaftlich relevanter Probleme geleistet werden. Er ist Teil der BMBF-Rahmenprogramme „Gesundheitsforschung“ und „Bioökonomie“.

An dem mit rund 1.400.000 Euro geförderten Forschungsverbund sind Forscher aus der Medizinischen Fakultät, der Fakultät für Verfahrenstechnik und dem Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme beteiligt. Koordiniert wird die Forschungseinheit von Prof. Michael Naumann, Direktor des Instituts für Experimentelle Innere Medizin.

Die Systembiologie vereint die Durchführung komplexer Experimente mit der mathematischen Modellierung der gewonnenen Daten und erlaubt im Ergebnis die Formulierung prädiktiver Modelle zu komplexen biologischen Vorgängen - auf Zellebene, Gewebs-/Organebene bis zum gesamten Organismus. Erkenntnisfortschritte in der Systembiologie eröffnen Möglichkeiten für die Entwicklung neuer medizinischer Therapien und bieten eine wichtige Grundlage, um unser Wissen über den Einfluss von Lebensstil, Ernährung, Umwelt und genetischer Faktoren auf den Gesundheitszustand des Menschen zu erweitern.

Das BMBF fördert bereits seit einigen Jahren unterschiedliche Projekte (z.B. FORSYS, HepatoSys, MedSys, SysTec, GerontoSys) von Wissenschaftlern des OVGU-Forschungszentrums „Dynamische Systeme: Biosystemtechnik“ (CDS). Mit dem Förderprogramm e:Bio – Innovationswettbewerb Systembiologie verfolgt das BMBF ein abgestimmtes Konzept, das die innovative Kette von der Grundlagenforschung über die Ausbildung bis hin zur Anwendung in relevanten Fragestellungen aufgreift und den Ausbau von Forschungs- und Entwicklungsstrukturen unterstützt.

Der interdisziplinär ausgerichtete Forschungsverbund mit dem Projektitel „Identifizierung neuer Zielmoleküle für die klinische Therapie der akuten myeloischen Leukämie“ startet seine Tätigkeit mit dem „kick-off meeting“ am 07. Juli 2014. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen zur Entwicklung therapeutischer Interventionsstrategien, insbesondere zur Individualtherapie beitragen und können zudem zur Identifizierung wichtiger Biomarker bei der Diagnose der AML führen.

Das vom BMBF geförderte e:Bio Projekt passt in hervorragender Weise in die Magdeburger Forschungslandschaft und erfüllt eine wichtige Brückenfunktion zwischen dem grundlagenorientierten OVGU-Forschungszentrum ,,Dynamische Systeme: Biosystemtechnik” (CDS) und dem auf eine patientennahe klinische Krankenversorgung, exzellenter klinisch-wissenschaftlicher Ausbildung und translationaler Forschung ausgerichteten Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation (GC-I).

An dem Projekt sind die Magdeburger Arbeitsgruppen von Prof. Michael Naumann (Institut für Experimentelle Innere Medizin), Prof. Inna Lavrik (Bereich Translationale Entzündungsforschung), Prof. Thomas Fischer (Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie) und Prof. Kai Sundmacher (Lehrstuhl für Systemverfahrenstechnik und Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme) beteiligt.

Institut für Experimentelle Innere Medizin

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Mit freundlichen GrüßenKornelia Suske

Pressestelle der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/ Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.

Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg

Tel. 0391-67-15162Fax 0391-67-15159

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www.med.uni-magdeburg.de 

 

 

 

 

 

 

Authors: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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